Donnerstag, 26. Dezember 2013

Das erste Mal: Firmenweihnachtsfeier

Endlich war sie da, die erste Weihnachtsfeier des Arbeitslebens mit den tollen neuen Kollegen und Vorgesetzten. Was hat man im Vornherein nicht alles an Geschichten gehört und Warnungen erhalten, wie es auf solchen Feiern ‚abgeht‘ und wie man sich richtig zu benehmen hat, wenn man sich in der Geschäftswelt besinnlich zusammen betrinkt. Immer soll es mindestens einen geben, der es mit dem Alkohol übertreibt, am lustigsten ist das natürlich, wenn diese Person der Chef ist, eine Person wird dank der gelockerten Zunge immer zu direkt und es gibt die, die meinen sie sind super lustig und lachen über alles und jeden und viel zu laut. Skandale soll es auf jeder Weihnachtsfeier geben und immer die tollsten Geschichten im Nachhinein zu erzählen, wer mit wem nach Hause geht, wer zu viel getrunken hat, wer mit wem geschäkert und wer zu negativ oder zu gut über den Chef geredet. Mit diesen Erwartungen und vielleicht Ängsten wagt man sich also nun auf das glatte Eis der ersten Firmenweihnachtsfeier seines Lebens. Vorsichtig, (an-)gespannt und doch voller Vorfreude.
Und letztendlich ist alles nur halb so wild und aufregend. Man setzt sich zu den Kollegen, mit denen man sowieso die meiste Zeit verbringt, ein paar weniger bekannte sind meistens auch dabei. Das Essen wird serviert, genossen, ein zwei drei Gläser Wein getrunken, wenn der Chef kurz vorbeischaut ist die Stimmung kurz angespannt aber sonst ist man fröhlich, locker, und lacht zusammen bei gutem Essen und Trinken. Gespräche drehen sich um Kinder, Familie, Weihnachten und Arbeit. Natürlich gibt es die eine Person, die zu viel trinkt aber sich dennoch im Griff hat und nur zur Belustigung aller beiträgt.
Ganz schnell ist dann doch alles wieder vorbei, entweder geht man nach Hause oder gehört den wenigen an, die die Nacht noch in einem lokalen Club verlängern. Schön war's und alles halb so schlimm, im nächsten Jahr ist das dann schon alles Routine.

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